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25 Jahre Eisenplastiken von Albert Kramer - Jubiläums Ausstellung im Berg, Marthalen 1996
Seit seiner ersten Teilnahme an einer Ausstellung, nämlich am 27 Oktober 1971, sind es genau 25 Jahre vergangen.
Zu diesem Anlass hatte er eine Jubiläumsausstellung in seinem Haus "Im Berg" Marthalen vorbereitet und eine Broschüre geschaffen, die einen Überblick über seine bisherige künstlerische Tätigkeit gab. Kramer hatte über 40 Ausstellungen mit gutem Erfolg bis damals teilgenommen.
Eine besondere Freude war für ihn, dass sein Sohn Bernhard der seit einigen Jahren Bilder malt, auch an der Ausstellung teilgenommen hatte.

Zeitungsausschnitte  Landbote Winterthur 25jahre2   Andelfinger Zeitung 25jahre1

An der Vernissage kamen über 100 Besucher und der laufenden Ausstellung noch viele mehr.


Laudatio von Elmar Zimmermann,  Diskussionen vor dem Haus

  

25 Jahre Eisenplastiken von Albert Kramer28 Seiten, Interessante Biographie, tolle Gedichte und mit 30 s/w Fotos, 21x21cm (nicht mehr erhältlich).

Viele Geschichten und Verse hatte Albert Kramer geschrieben, Betrachtung Schöpferische Kraft.
Viele Dankensbriefe hatte Er bekommen.
Unzählige Zeitungsartikel sind bei jeder Ausstellung veröffentlicht worden. Leider ist es nicht möglich, all diese hier zu veröffentlichen. Viele Ordner und Dokumente befindet sich im Privatbesitz.

Die Bank

Auf der Bank zwei junge süsse einst sassen,
genüsslich einen sauren Apfel assen.
Wo sind die holden dereinst geblieben,
tun sie sich wohl nicht mehr lieben?
Verflossen sind schon viele gute Jahre,
den beiden auf den Kopf ergraut die Haare.
Schaut durch die Bank da nicht ein junger Apfelbaum?
Er erzählt die Geschichte vom fernen Jugendtraum.
Was der Vogel sich dazu denken mag?
Wir erratens nicht nicht in der Nacht und nicht am Tag.


Diese Skulptur war an der PANORAMA THURGAU 91, 700 Jahre Eidgenossenschaft Ausgestellt
Betonmaschinen Hahn
Auf seinem kleinen Grundstuck im stillen Tal wollte das Männlein in der Laterne ein schmuckes Häuslein bauen. Zum Erstaunen vieler Leute, wollte es die Planung und die Bauarbeit vom Keller bis zum Dach selber ausführen. Doch die Obrigkeit von Apfelkofen konnte von Gesetzes wegen diesen Bauvorhaben nicht zustimmen.
Schon viele Jahre sind vergangen, seine Betonmaschine blieb unberührt auf der Parzelle stehen. Inzwischen hat sich von nahen Wald ein Eulenpaar im Behälter eingenistet und Junge bekommen. Allerlei Zwitschervögel und Kriechtiere machen an diesem gemütlichen Ort eine kleine Rast. Statt sich dieser Umstände wegen zu grämen, spielt das Latternenmännlein eine fröhliche Melodie auf seiner Flöte. Nachbars Hahn hat sich auf die Betonmaschine gesetzt und ermahnt Behörde und Volk zur Wachsamkeit.


Sonnenaufgang (Sekundarschulhaus Marthalen)

Die aufgehende Sonne, Hoffnung für jeden Tag.
Der Mond blickt in den Tag hinein.
Eine Kletterpflanze ist ein Teil der Schöpfung.
Vogelschule, Hoffnung, frohes Treiben.
Specht oben links, der Schulpräsident,
rechts ein weiterer Schulpfleger.
Hahn auf der linken Seite, begrüsst den Morgen.
Eule auf der rechten Seite, geruhsame Nacht.
Einige Vögel sitzen verkehrt auf den Drähten,
diese sind zu spät zur Schule gekommen,
weil sie noch am Kirschen picken waren.